Hagelschaden: Reparatur und Versicherungsschutz

Von den TÜV-zertifizierten KFZ-Sachverständigen von UnfallExpert24

Hagel kann tausende Euro Schaden anrichten. Was die Teilkasko zahlt, wie die Ausbeultechnik funktioniert und warum ein Gutachten wichtig ist.

Was zahlt die Versicherung bei Hagelschaden?

Hagelschäden fallen unter die Teilkaskoversicherung. Sie übernimmt die Reparaturkosten abzüglich Ihrer vereinbarten Selbstbeteiligung. Eine Rückstufung im Schadenfreiheitsrabatt erfolgt bei Teilkasko-Schäden in der Regel nicht.

Wichtig ist die richtige Dokumentation: Die Versicherung verlangt einen Nachweis über das Unwetter und das Schadensausmaß. Ein professionelles Gutachten oder ein Kostenvoranschlag schafft hier Klarheit.

Reparaturmethoden: Ausbeulen statt Lackieren

Viele Hagelschäden lassen sich mit der sogenannten Ausbeultechnik (Paintless Dent Repair) beheben: Die Dellen werden von innen herausgedrückt, ohne dass der Lack beschädigt wird. Das ist schonender und günstiger als eine Neulackierung – und erhält den Wert Ihres Fahrzeugs.

Bei größeren Schäden mit Lackverletzung ist eine klassische Instandsetzung nötig. Unser Gutachten legt fest, welche Methode fachlich korrekt ist – nicht die, die für die Versicherung am billigsten ist.

Schnell handeln nach dem Unwetter

Dokumentieren Sie den Schaden sofort mit Fotos und melden Sie ihn Ihrer Versicherung. Lassen Sie das Fahrzeug zeitnah begutachten, bevor Regen in beschädigte Lackstellen eindringt und Rost verursacht.

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